ist eine traditionelle Figur im Neheimer Karneval. Jedes Jahr am 11. November um 11:11 Uhr markiert seine „Rückkehr“ den offiziellen Beginn der neuen Karnevalssession.
Die Neheimer Karnevalisten feiern diesen Moment, wenn der Bacchus – benannt nach dem römischen Gott des Weins und der Ekstase "aus den Fluten der Ruhr" auftaucht. In seiner traditionellen Rede nimmt er dann die aktuellen Ereignisse in Neheim und der Welt mit viel Witz und Ironie auf die Schippe.
Doch der Bacchus ist nicht nur der Anfang, sondern auch das Ende der „fünften Jahreszeit“
Am Abend des Veilchendienstags, dem letzten Tag der Session, "verstirbt" er. Um 18:11 Uhr wird der Bacchus auf dem Neheimer Markt, dem gleichen Ort, an dem er am 11.11. Empfangen wurde, verbrannt. Die Asche wird am Aschermittwoch symbolisch in die Ruhr zurückgegeben – mit der Hoffnung, dass die Zeit bis zur nächsten Karnevalssession schnell vergeht.







Rolf Pfingstmann †
